Berlin/Osnabrück (ots) – Bundestagsabgeordnete zum 1. Juni in Vorstand der größten Umweltstiftung Europas berufen

Neue Gesichter im Kuratorium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück: Nach Zustimmung des Bundeskabinetts berief gestern in Berlin Bundesumweltministerin Svenja Schulze die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium der Finanzen, Bettina Hagedorn MdB (62, SPD), und Sylvia Kotting-Uhl MdB (65, Bündnis90/Die Grünen) als Vorsitzende des Umweltausschusses des Deutschen Bundestages zum 1. Juni in den Vorstand der größten Umweltstiftung Europas.

Hagedorn seit März Parlamentarische Staatssekretärin

Die in Kiel geborene Hagedorn ist seit 2002 Bundestagsabgeordnete, seit Januar 2006 stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Kommunalpolitik der SPD-Bundestagsfraktion. Sie ist seit 2003 Mitglied im SPD-Landesvorstand Schleswig-Holstein, seit 2007 stellvertretende Landesvorsitzende. Von 2013 bis 2017 war sie Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses des Deutschen Bundestages. Im März wurde sie Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium der Finanzen.

Kotting-Uhl seit 2005 Bundestagsabgeordnete mit Schwerpunkt Umweltschutz

Die gebürtige Karlsruherin Kotting-Uhl trat 1998 den Grünen bei. 2003 bis 2005 war sie Landesvorsitzende. Seit 2005 ist sie Mitglied im Deutschen Bundestag

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. Sie war Sprecherin für Umweltpolitik und Atompolitik ihrer Fraktion. Sie ist u.a. Mitglied bei Amnesty International, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dem World Wide Fund For Nature (WWF) und Greenpeace. 2014 bis 2016 war sie Mitglied der Kommission hoch radioaktiver Abfallstoffe. Seit Januar ist sie Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

DBU: umweltfreundliche Produktionsverfahren, vorbeugender Umweltschutz

Die DBU fördert die Kreativität kleiner Unternehmen bei der praktischen Lösung von Umweltproblemen und gibt Anreize für ökologische Innovationen. Sie fördert umweltfreundliche Produktionsverfahren und damit den vorbeugenden Umweltschutz. Sie unterstützt den Austausch von Wissen über die Umwelt zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und anderen Stellen. Bisher wurden über 9.500 modellhafte, umweltentlastende und innovative Projekte mit über 1,7 Milliarden Euro in Umwelttechnik, -forschung, -kommunikation, Natur- und Kulturgüterschutz gefördert. Die gemeinnützige Tochter der DBU, das DBU-Naturerbe, versteht sich als Treuhänderin des Nationalen Naturerbes für nachfolgende Generationen. Auf ihren 70 Flächen mit insgesamt 70.000 Hektar – größtenteils ehemalige, vom Bund übernommene Militärflächen – will die DBU-Tochter offene Lebensräume mit seltenen Arten durch Pflege bewahren, naturnahe Wälder ohne menschlichen Eingriff zu neuer Wildnis entwickeln, artenarme Forste in naturnahe Wälder überführen und Feuchtbiotope ökologisch aufwerten und erhalten.

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